Unglück der Argentina

Der vollbesetzte Passagierraumer kollidierte 2684 mit einem Kometenkern

 


Landing/spa Der Luxusliner Argentina kollidierte gestern vollbesetzt beim Anflug auf Cobol Landing mit einem Kometen und explodierte. Rettungskräfte bargen 143 Opfer, 498 werden noch vermisst.
Unter den Opfern sind der Gouverneur von Syrak und der Botschafter von Artu auf Cobol mit seinem Gefolge.
Der Passagierraumer war mit 485 Gästen, davon 462 Menschen und 156 Besatzungsmitgliedern voll besetzt.
Nach Auskunft der Einsatzleitung bestehen nur geringe Chancen weitere Überlebende der Katrastrophe zu bergen.
Die Argentina war von Terra/Kalkutta kommend mit 3400 km/s ca. 30 Mio. km ausserhalb der Poseidon Bahn in den Realraum eingetreten. Sie traf den Himmelskörper, einen Nickel-Eisen Kometen von 180 m Durchmesser wenige Sekunden nach dem Wiedereintritt.


Promenadendeck und Brücke der Argentina
(c) spa, 2677 Grafik vergrößern

Kometen dieser Grössenklasse werden vom Deepspace-Radarnetzwerk überwacht. Der Himmelskörper befand sich auf einer irregulären Bahn, die vermutlich vom nahe stehenden Hades aus einer Bahn im Kuiper Gürtel auf eine einwärts gerichtete Ellipse gelenkt worden war. Er wird inzwischen von der Raumüberwachung erfasst. Der Komet wird Cobol in 11 Jahren in der sicheren Entfernung von 354 Mio. km passieren. Mehr über die Himmelskörper des Cobol Systems im Sonderteil Seite C2.

Die Flugsicherheit im äusseren System gab in jüngster Zeit wiederholt Anlass zur Sorge. Im Sol-System ist der Überlichtverkehr innerhalb der gesamten Uranus Raumkugel schon seit der Newplace Katastrophe im Jahr 2442 verboten.
Der Sprecher des Pilotenverbands forderte unterdessen einen umfangreichen Ausbau der Objektüberwachung im äusseren System, um den ständig wachsenden Verkehr besser abzusichern.
 
 

Bericht vom Unglück der Argentina im Jahr 2683, DeTimes, 27.9.2683