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2691

Ermordung von Saa Madueke auf Panaha im Nadu System.

Die Nigerianerin war berühmt geworden durch ihren Einsatz für die semiintelligenten Korikoalarinkiri (Graswanderer, kurz Koriko) in der Tibia Ojo Tiefebene des Loriotun Kontinents auf Panaha im System der Sonne Nadu.

Die Tiefebene ist der einzige für Menschen bewohnbare Bereich des Planeten. Nach den Progromen auf der Erde nimmt die Auswanderung nach Panaha stark zu. Die Wohngebiete der Kolonisten dringen immer weiter in den Lebensbereich der Koriko vor. Nach 30 Jahren sind die Koriko vom Aussterben bedroht. Madueke, eine Panaha-Geborene, lebt in den wilden Sümpfen zusammen mit den Koriko. Sie wird berühmt durch eine Dokumentation von Oda Hideyoshi für das Natur-Magazin Shizen. Die Tutu Awo-Stiftung sammelt durch Merchandising bedeutende Summen zum Schutz der Koriko. Besonders beliebt sind die 3D-Tapeten von Tibia Ojo: Landschaftsszenen, die vom Xiandaizhuzhai-Kanal der Slink-Abenteurerin Su Mei, an Tutu Awo gespendet wurden.

Die Anstrengungen reichen aber nicht aus. Der letzte freie Koriko wird 2705 gesehen. Dann aber müssen 2718 alle Siedlungen im Nadu System wegen des Kisor-Krieges aufgegeben werden. Die Koriko in den von Tutu Awo finanzierten Schutzgehegen werden freigelassen, vermehren sich und breiten sich wieder über die Tibia Ojo Ebene aus.

Erst 90 Jahre später kehren Menschen nach Panaha zurück. Sie treffen überraschenderweise auf Yoruba sprechende Korikoalarinkiri. Ranger hatten in den Schutzgehegen einigen Individuen die Sprache beigebracht und diese gaben ihr Wissen an ihre Gefährten und Nachkommen weiter.

2692

Rettung mehrerer Völker Checkos vor einer Nova Explosion ihrer Sonne.

Die Rettungsaktion über drei Jahre wird gemeinsam von der solaren Koalition und drei kisorischen Gilden getragen.

2693

Veröffentlichung der "Reisen unter fremden Sonnen" durch den Fernhandelsschiffer Kannenberg.

Kannenberg war einer der ersten privaten Fernhändler. Nachdem er als Transportunternehmer im Solsystem sehr wohlhabend geworden war, investierte er schon früh sein gesamtes Vermögen in zwei ÜL-Frachtschiffe. Mit den Schiffen pendelte er 20 Jahre zwischen Sol und wenigen nahe gelegenen Systemen. Danach fast 40 Jahre lang immer mehr auch zwischen fremden Völkern. Seine Mannschaft setzte sich aus Wesen von 13 verschiedenen Völkern zusammen. Seine Veröffentlichungen waren eine Mischung aus Reportage und Abenteuergeschichte, aber immer gleichzeitig Tatsachenberichte über seine Erlebnisse im Fernhandel. Sie trafen den Trend der Zeit und erreichten gewaltige Auflagen in vielen Medien. Die Geschichten hatten großen Einfluss auf das Bewusstsein der solaren Menschheit, die bis die interstellare Entwicklung kaum wahrgenommen hatte.

2694

Wesentliche Verstärkung der zum Dschungelkrieg eingesetzten Truppen auf Alway, die der Lage bisher nicht Herr werden konnten.

Es bilden sich mehrere große Zentren. Im sicheren Gebiet entstehen Agrarkolonien.

2695

Entdeckung und erste Erforschung eines gigantischen Raumschiffes im interstellaren Raum ein Lichtjahr von Ifri, der sog. Koloss on Ifri.

Das Raumschiff hat Zigarrenform mit einer maximalen Abmessung von 200 km und einem Volumen von 84.000 km^3 (!). Der Zustand der Hülle deutet auf ein Alter von mehreren Millionen Jahren hin. Trotz seiner Größe wurde die Konstruktion nur durch einen unglaublichen Zufall im interstellaren Raum entdeckt.

2696

Ausschreitungen gegen Gildeeinrichtungen auf Asgard, Abteku, Vatan ausgelöst durch die Deportation der Diobe-Kolonisten.

Terroreinsatz der gepanzerten Infanterie der Koalition gegen den von Kisor geschützten Sapio als Warnung.

2697

Umwandlung der Kobesiedlungskommission von Fox in eine planetare Regierung mit Dreikammerparlament.

Die gemeinsame Besiedlung durch Kisori und Menschen verläuft sehr friedlich und erfolgreich. Vor allem die weitgehende Übernahme des kisorischen Singularismus durch die menschlichen Siedler bildet die kulturelle Basis für die gemeinsame Gesellschaft. Zwei Generationen nach der Erstbesiedlung entwickelt sich Fox zu einem wohlhabenden Planeten. Mehrere Unternehmen haben mit dem Rohstoffabbau im erzreichen Asteroidengürtel begonnen.

2697

Im Asgard-System wird ein Gildeschiff von einer militärischen Patrouille aufgebracht und zerstört. Asgard zahlt eine Entschädigung, verweigert aber eine offizielle Entschuldigung. Die kisorische Öffentlichkeit fordert Strafmaßnahmen.

2699

Die Planetenregierung von Äzea kündigt den Handelsvertrag mit Kisor. Gleichzeitig wird ein Beistandspakt mit der Koalition geschlossen.

2699

Vernichtung einer größeren militärischen Einheit von Bodentruppen Kisors auf Diobe. Befestigung des menschlichen Interessengebiets.

2700

Kisor entsendet eine Kriegsflotte, um die Raumüberlegenheit der Koalition im System Diobes zu durchbrechen.

Kämpfe mit schweren Verlusten bringen keine Entscheidung.

2700

Jesuaa löst sich aus dem Handelsimperium der Gilden.

Blockade durch Gildeschiffe.

2702

Landung auf Jesuaa und Besetzung durch Kisors Truppen.

2702

Zuspitzung der Lage auf Khedron.

Die von Kisor unterstützten Guerillas stoßen bis in die Städte vor.

2702

Schwere Raum- und Bodenkämpfe im System Jesuaas.

2702

Unterstützung der menschlichen Partisanen auf Tawanna durch Gildeschiffe unterbunden.

2702

Eingliederung der Kolonie Obskon in die Drei Königreiche.

2703

Angriff der Flotte von Kisor gegen Ohni. Zerstörung der neu aufgebauten Mienenanlagen. Internierung der Menschen.

2703

Afro, eine wichtige Handelskolonie Kisors bietet der Koalition einen militärischen Stützpunkt und die Handelsmission der Gilden an.

Kurzzeitiger Terroreinsatz von Kisors Truppen, der mit Atomwaffen geführt wird.

Der Denkweise der Völker von Afro entsprechend, wurden die Gildeeinrichtungen gewaltsam geräumt und die 124 Gildevertreter ermordet, da sie für die Bewohner Afro nicht mehr nützlich waren. Die Mentalität der Kisori, die der menschlichen sehr ähnlich ist, wertete dies natürlich als Provokation. Der Rat der Gilden war vermutlich mit der Denkweise der Afro-Bewohner vertraut und wurde nur durch den Meinungsumschwung Afros, nicht aber durch die Folgen überrascht. Die kisorische Öffentlichkeit nahm den Vorfall aber nicht hin, sondern forderte Vergeltung. Die Vergeltung wurde als bodennaher Terroreinsatz gegen die Infrastruktur einer Industriemetropole auf Afros Südhalbkugel durchgeführt, dem 23.000 Bewohner zum Opfer fielen.

2704

Die Völker von Neith lehnen sich gegen die Herrschaft des Königreichs Deimas auf.

Unabhängigkeitserklärung Neiths. Rückeroberungsversuch durch Deimas. Massive Waffenhilfe Kisors für Neith.

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