Schwerer Kreuzer Eurasia-Klasse
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Die Eurasia war der Prototyp einer neuen Klasse von Fernwaffenträgern. Das Bild zeigt die Eurasia kurz vor Abschluss der 10-jährigen Erprobungsphase; zu erkennen an den diversen Aufbauten, die während der Erprobung hinzugefügt wurden und erst bei der Hauptserie in die Zelle integriert wurden.
Die Kreuzer der Eurasia-Klasse waren zusätzlich zu den Fernwaffen (autonomen, semiintelligenten und Lenkwaffen) mit besonders leistungsfähigen Aufklärungsmitteln ausgestattet. Sie waren deshalb in der Lage nicht nur selbst Gefechtsbeistand zu leisten, sondern auch entsprechende gegnerische Massnahmen zu bekämpfen.
Die erste Serie wurde ab 3322 in Dienst gestellt. Anfangs wurden aus Kostengründen nur acht Kreuzer dieses Typs beschafft. Der letzte Kreuzer der ersten Serie wurde 3325 übergeben.
Sechs Einheiten nahmen sehr erfolgreich an der Auseinandersetzung am Trigoin Nebel teil. Sie konnten die Massnahmen des Opponenten im Vorfeld der direkten Konfrontation weitgehend neutralisieren und selbst die erste Welle der schnellen Offensiveinheiten entscheidend schwächen. Im weiteren Verlauf wurde die Funktion zweier Schiffe durch Fremdeinwirkung stark beeinträchtigt, eines davon lethal unter Totalverlust der biologischen Besatzungsmitglieder (30% der nichtbiologischen).
Die 3333 aufgelegte 2. Serie mit 22 Einheiten bildete für mehrere Jahrzehnte das Rückgrat der Zentrumsflotte bei Gefechtsvorbereitung, Langstreckenmassnahmen und Blockadeeinsätzen. Die Schiffe wurden mehrfach kampfwertgesteigert und dienten in der Mehrzahl bis Mitte des 35. Jahrhunderts. Die Thronflotte bei Cobol setzte lange Zeit 4 Einheiten zur weiträumigen Abschirmung der Trägerschiffe ein.


